Bei dem Wort Jerkbaits denken die meisten Leute an die hölzernen Hechtköder
ohne Eigenaktion, aber es gibt auch Gummiköder, welche auf diesen Namen hören.
Die Gemeinsamkeit ist, dass sie auch keine 'eingebaute' Aktion haben, sondern
mit Rucken ('jerks') der Rutenspitze zum Leben erweckt werden. Dann schiessen
sie hin und her wie ein kleines Fischlein auf Nahrungssuche oder, wenn man sie
noch zurückhaltender führt, wie ein sterbender Fisch. Sie werden am besten
unbeschwert auf einen einfachen Haken aufgeködert, können aber auch mit einem
Carolina Rig in tieferem Wasser gefischt werden. Da sie nicht sehr tief gehen,
eignen sie sich, um über Krautbetten zu fischen und in allen Situationen, wo die
Fische in Oberflächennähe attackieren: z.B. unter überhängenden Bäumen, bei
Stegen etc. Ausser Schwarzbarschen, hab ich (mit dem FinsFish) auch mal eine
kapitale Rotfeder erwischt.