Köder


Das faszinierendste am Spinnfischen sind ohne Zweifel die
Köder. Deshalb werden diese auch in unzähligen, immer neuen Variationen produziert und
verkauft. Um effizient zu fischen, braucht man nur eine kleine
Auswahl an Ködern, welche vor allem durch die zu befischenden Fischarten und
Gewässer bestimmt wird. Allerdings muss ich zugeben, dass meine persönliche
Köderkollektion über die Jahre auch sehr stark vom Sammlertrieb bestimmt
wurde. Hier möchte ich jedoch in erster Linie bewährte und fängige Modelle
vorstellen.
Spinner gehören zu den Basismodellen im Sortiment des
Spinnfischers. Sozusagen das Grundnahrungsmittel. Mit Spinnern liegt man
eigentlich immer richtig. Die kleineren Modelle eignen sich für Forellen und
Barsche, die grösseren eher für Hechte und Zander. Hechte nehmen auch gerne
einen Tandemspinner.
mehr...
Wobbler sind gewissermassen eher etwas für Fortgeschrittene.
Sie sind schwieriger zu fischen als Spinner, sind nicht so universell einsetzbar
und nicht zuletzt sind sie teurer, da tut der Verlust eines Köders mehr weh und
Anfänger verlieren ja in der Regel mehr Köder als Fortgeschrittene.
mehr...
Vielseitig in der Anwendung, billig, ungeheure Vielfalt an
Formen und Farben. Das sind die Weichplastikköder. Man kann sich fragen, wieso
es überhaupt noch andere Köder gibt. Vielleicht weil vielen gar nicht bekannt
ist, was man alles mit Gummi machen kann. Oder ist die Vielzahl der möglichen
Varianten einfach zu verwirrend?
mehr...
Die Trockenfliegen des Spinnfischers könnte man sie nennen, die
verschiedenen Modelle von schwimmenden Ködern, welche auch unter Zug nicht
abtauchen. Nicht immer Erfolg versprechend, aber wenn doch, dann geht die Post
ab.
mehr...
Etwas aus der Mode gekommen, aber immer noch fängig. Manche
Leute fischen nach wie vor mit nichts anderem. Das besondere an den Blinkern
ist, dass ihre Aktion recht unregelmässig ist, auch wenn man sie gleichmässig
einholt.
mehr...
Jerkbaits kommen von der amerikanischen Muskiefischerei her,
sind aber auch auf unsere Hechte sehr gut zu gebrauchen. Sie haben sehr wenig
oder sogar gar keine Eigenaktion, wenn man sie gleichmässig einkurbelt, man
muss ihnen mit Rucken (jerks) leben einhauchen.
mehr...
|