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Tagebuch Birs 


Tagebuch meiner Fischgänge an der Birs. 

19.04.2008 Heute mal die Strecke direkt oberhalb vom Wasserfall. Ein mächtiges Hochwasser ist fast wieder weg. Zuerst probier ich den Mepps Comet 3 wieder, wechsle aber bald auf einen 11g Grün goldenen Roostertail und tatsächlich wird der mit einem kräftiger Ruck gestoppt und eine massige Forellen hängt! Schön, aber es ist nur eine fangfähig eingesetzte, wie am Fettflossenschnitt zu erkennen ist. Bald darauf folgt die zweite solche. Der fängige aber schlecht drehende Roostertail fängt an zu nerven und ich tausche ihn schliesslich gegen einen Mepps Aglia Long 2 aus, der mir unter der Autobahnbrücke noch die 3. Satzforelle bringt. Da ich die Zuchtfische entnehme somit Vollpackung und Feierabend!
Abfluss: 20 m³/s, Temp: 11°C, Luftdruck 1001, Mond Voll-1, Wasser leicht grünlich, wechselhaft. 17-19 Uhr
15.03.2008 Heute fischte ich vom Zigeunersteg abwärts bis oberhalb Wasserfall. Das Wasser war recht hoch, aber ich konnte wenigstens an einer eher unscheinbaren Stelle eine schöne 35er Forelle auf einen blau-goldenen Comet 3 fangen. Schon besser, aber so richtig gut läufts (noch?) nicht.
Abfluss: 24 m³/s, Temp: 9°C, Luftdruck 1000, Mond Voll-6, Wasser grünlich trüb, wechselhaft. 15-18 Uhr
01.03.2008 Ein Sturmtief über Deutschland brachte einen massiven Luftdruckabfall mit sich, was wohl den Fischen auf den Magen schlug. Da es die "offizielle" Eröffnung des SFVM war, waren viele Fischer unterwegs und es wurde nur eine einzige handlange Forelle gefangen. Kein schöner Anfang!
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 9°C, Luftdruck 1000-995, Mond Neu-6, Wasser klar, wechselhaft. 08-12 Uhr
01.03.2007 Typische Flussforelle aus der BirsEröffnung! Besorgt hatte ich die letzen Tage den Wasserstand beobachtet, aber es war so gerade noch befischbar und für die Jahreszeit sehr warm. Ich begann unter der Heiligholzbrücke mit Shad Rap und Mepps Comet aber ohne Erfolg. Auf dem Weg stromauf zeigte sich, dass an vielen Stellen einfach die Strömung zu stark war und Rückströmungen brachten auch nix. Dann aber an einer breiten Stelle mit etwas massigerer Strömung ein unerwarteter und massiver Biss auf den Comet! Die Frequenz der Rucke liess mich auf was grösseres Hoffen und tatsächlich konnte ich nach einem spannenden Drill ein sehr gut genährte c. 42cm grosse Flussforelle bewundern, leider entzog sie sich dem Fototermin. Ein paar Würfe später eine untermassige und dann erst auf dem Rückweg vom anderen Ufer praktisch an der selben Stelle eine gut massige. Interessanterweise waren es alles Flussforellen.
Abfluss: 28 m³/s, Temp: 9°C, Luftdruck 1004-1002, Mond Voll-2, Wasser grünlich trüb, wechselhaft. 08-12 Uhr
11.06.2006 Endlich mal wieder Angeln! Ich wate am Nachmittag die Birs zur Heiligholzbrücke hoch. Dabei wird mir in Erinnerung gerufen, dass diese Strecke erst bei niedrigerem Wasserstand wirklich gut zu bewaten ist. Ich probier mein Glück zuerst mit verschiedenen Wobblern: Rapala Countdown, Salmo Hornet, Rapala Taildancer, Salmo Groppe. Aber so richtig will's mit keinem klappen: Nachläufer und eine paar Zupfer, beim Taildancer fühl ich mich dem Erfolg am Nächsten. Schliesslich wechsle ich auf den altbewährten Mepps Comet, der mir wenigstens eine Handvoll Untermassige einbringt. Nach wie vor macht der Bestand einen schlechten Eindruck, aber wenigstens scheint sich der (besetzte) Nachwuchs momentan zu halten.
Abfluss: 11 m³/s, Temp: 15°C, Luftdruck 1020, Mond Voll, Wasser recht klar, sonnig. 15-18 Uhr
01.03.2006 Birs in Winterstimmung am 1. März
Zur Eröffnung hatte es mal wieder schön geschneit und kalt war es dazu. Nachdem ich letztes Jahr aber ganz gut gefangen hatte, wollte ich es auch wieder mit dem pinken Spinner unter der Heiligholzbrücke probieren, doch es war vergebens. Dafür sah ich auf dem Weg stromab den Eisvogel im Sonnenschein vorbeiflitzen. Die einzige Forelle die ich an diesem Tag sah schätze ich auf knapp 50cm. Sie schien meinem Spinner aber eher zu drohen, als dass sei ihn fressen wollte und wurde dabei anscheinend auch nicht aggressiv genug, ihn zu beissen. Schade!
Abfluss: 10 m³/s, Temp: 4°C, Luftdruck 1010, Mond Neu+1, Wasser recht klar, leicht bewölkt mit Sonne. 10-16 Uhr
20.08.2005 Endlich mal wieder an der Birs. Leicht getrübtes Wasser wegen dem Regen, aber (noch) nicht erhöht. Eigentlich ganz gute Bedingungen, aber mein Verdacht, dass der Bestand jetzt definitiv überfischt ist scheint sich zu bestätigen. Nur sehr vereinzelte Nachläufer lassen sich blicken, von denen 2 aber recht gross und Fett sind. Auf einen Husky Jerk in Clown beisst sogar einer direkt vor meinen Füssen, aber leider zu spitz. Merkwürdig, dass sich auch fast keine Untermassigen blicken lassen, dass spricht eigentlich dagegen, dass die schlechten Ergebnisse (nur) an den Fischern liegen.
Abfluss: 6 m³/s, Temp: 16-17°C, Luftdruck 1018, Mond Voll+1, Wasser leicht getrübt, Bedeckt mit wenig Regen. 07-12 Uhr
12.06.2005 Von der Autobahnbrücke arbeite ich mich bis an die obere Reviergrenze durch. Zusammenfassend ist mein Eindruck leider, dass in letzter Zeit wohl zu viele Fische entnommen worden sind, oder liegt es doch an der Mondphase? Kein wirklich massiger Fisch, allerdings einige grössere Nachläufer, darunter auch 4 fette Döbel. Ausserdem sehe ich noch einen Trupp Barben, die ich auf 40-50cm schätze.
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 13-15°C, Luftdruck 1011-1009, Mond Neu+6, Wasser  klar, Wechselhaft. 06-12 Uhr
15.05.2005 Ich beginne unterhalb der Heiligholzbrücke und hoffe so 3 Grossforellenreviere bis zum Einnachten bewaten zu können. Für dieses Gebiet aber immer noch recht viel Wasser zum waten. Ich probier allerhand Köder durch, und fange auch hin und wieder meist kleiner Fische auf Mepps Comet, Aglia Long und Rapala Countdown. Nichts weltbewegendes und immer noch viel mit Egelbefall. Ein wirklich guter Biss beim Zigeunersteg bleibt leider nicht hängen.
Abfluss: 12 m³/s, Temp: 12°C, Luftdruck 1016-1013, Mond Neu+7, Wasser  klar, Wechselhaft. 16-20 Uhr
01.05.2005 Nach langem Hochwasser kommt der Wasserstand in den watbaren Bereich. Oberhalb vom Wasserfall starte ich meine Tour. Bald geht eine knapp massige auf Mepps Aglia Long, sie ist voller Egel und bleibt der einzige vernünftige Fisch an diesem Morgen. Auch von den weiteren kleinen Fischen sind viel mit Egel befallen. Allgemein beissen sie sehr schlecht.
Abfluss: 20 m³/s, Temp: 13°C, Luftdruck 1015, Mond Voll+7, Wasser fast klar, Sonnig. 06-11 Uhr
12.03.2005 Heute die "offizielle" Eröffnung (Vereinsanlass). Zuerst geh ich zur Fischerhütte für eine Stärkung und einen Schwatz mit den Kollegen, wobei auch die neusten Geräte und Köder verglichen werden. Einige haben die Winterzeit genutzt, um Traumhaft schöne Ruten zu bauen! Anschliessend ziehe ich Stromauf Richtung Heiligholz, kann aber keine einzige Forelle Landen nur ein paar Kurzdrills von knapp massigen auf Spinner und Taildancer sowie ein veritabler Schneeschauer.
Abfluss: 13 m³/s, Temp: 6°C, Luftdruck 1010, Mond Neu+5, Wasser fast klar, Wolken und Schneeschauer. 14-16 Uhr
01.03.2005 Eröffnung! Nach der kältesten Nacht seit 30 oder so Jahren nähern sich die Temperaturen am Nachmittag langsam dem Taupunkt und ich ziehe los. Gehe von der Heiligholzbrücke aufwärts. Wegen dem Kalten Wasser probier ich knallige Köder, ein selbstgebastelter Weidenblattspinner in Pink-Glitter scheint mir gerade recht und bringt auch schon bald die erste schönen Forelle. Nach 3 weiteren gut massigen Fischen zappelt dann was grösseres am Haken: 42cm! Auf dem weiteren weg stromauf tut sich dann garnix mehr, erst am Schluss, fast wieder am Ausgangspunkt kommt noch eine massige dazu. Es scheint fast, als seien alle aktiven Forellen als ein Schwarm versammelt. Traumhaft war das Werfen mit meiner neuen Multi, der Shimano Calcutta TE 201DC. Die digitale Wurfbremse bringt ungeheure Weite und macht den Einsatz von Stationärrollen fürs Fischen mit Forellenködern unnötig.
Abfluss: 10 m³/s, Temp: 3°C, Luftdruck 1012, Mond Voll+5, Wasser klar, sonnig. 14-16 Uhr
19.09.2004 Zum Saisonabschluss mach ich etwas oberhalb weiter, wo ich gestern aufgehört hab. Zuerst mit einer 4cm sinkenden Groppe, auf die auch eine Forelle von c. 38cm geht. Obwohl hin und wieder eine hängen bleibt, gibt es doch auch viele Fehlbisse und die unvermeidlichen Nachläufer. Die Fehlbissrate reduziert sich, als ich, ganz gegen meine Gewohnheit, Schwanz- statt Kopfdrilling montiere. Ich krieg auch ab und zu anständige bis Kapitale Fische zu Gesicht, einen lasse ich vor meinen Füssen einem Team Esko hinterher und hin- und herhetzen, aber er kriegt den Köder nicht recht zu fassen. Schade, ich schätze den dickköpfigen und sehr dunklen Fisch auf 45-50cm...
Abfluss: 4 m³/s, Temp: 13°C, Luftdruck 1019-20, Mond Neu+5, Wasser klar, bewölkt(regen). 07-12 Uhr
18.09.2004 Heute kommt das Bellybeiboot wieder zum Einsatz. Ich entscheide mich für Spinner als Köder, weil ich mir davon mehr Unterhaltung für meine Tochter verspreche. Wir gehen von der Eisenbahnbrücke stromauf. Es gehen ein Paar Fische auf den Aglia Long, sogar c. 2 massige sind dabei. Als meine Tochter ohne Schwimmring waten will, geht sie dann prompt fast unter und damit endet der Ausflug.
Abfluss: 4 m³/s, Temp: 15°C, Luftdruck 1017-16, Mond Neu+4, Wasser klar, sonnig. 16-18 Uhr
05.09.2004 Wieder mal ein Versuch, eher gezielt auf die grossen zu gehen. Aber heute ziemlich erfolglos, sehe kaum halbwegs anständige Forellen aber ein paar fette Döbel und eine Barbe. Und ausserdem einen grossen Krebs, eine Doubsforelle und einen Eisvogel. Im flachen Wasser jagen die halbstarken mit Begeisterung einem Aglia Long hinterher, hin und wieder bringt auch der Firestick einen Biss. Ich kann tatsächlich jetzt mit der Multi auch leichtere Köder ganz befriedigend werfen.
Abfluss: 4 m³/s, Temp: 18°C, Luftdruck 1022, Mond Voll+6, Wasser recht klar, sonnig. 16-20 Uhr
15.08.2004 Heute die Jungfernfahrt des Belly-Wat-Beiboots, in dem meine Tochter mich beim Watfischen begleiten kann. Am frühen Nachmittag bleibt die Tour bei Sonnenschein und leichter Wassertrübung ziemlich Erfolglos: 2 Untermassige und ein besserer Aussteiger sorgen immerhin für kindsgerechte Unterhaltung.
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 16°C, Luftdruck 1016, Mond Neu-1, Wasser mit grünlichem Stich, sonnig. 12-14 Uhr
27.06.2004 Ich mach so ziemlich dieselbe Tour wies letzte mal. Einige Kapitale seh ich heute nicht, aber ich lern zwei neue kennen. Nur beissen wollen sie alle nicht. Ich fang auf einen Selbstbau Spinner mit Weidenblatt eine gut massige und noch 3 auf eine sinkende Salmo Groppe, die sich mit der kleinen Multi ganz toll werfen lässt. Ein Glas Shad Rap erweckt immerhin bei einer kapitalen ziemliches Interesse und empfiehlt sich damit für weitere Versuche.
Abfluss: 5 m³/s, Temp: 16°C, Luftdruck 1020, Mond Voll-5, fast klares Wasser, bewölkt. 6-10 Uhr
20.06.2004 "Fang des Tages" ein Saibling in der Birs?!Heute starte ich am oberen Ende der Strecke 3 und mache "Hot Spot Hopping". Mit einer kleinen Multirolle und entsprechender Rute biete ich Hauptsächlich etwas grössere Wobbler und kleine Jerkbaits an. An einem Gumpen dann die Überraschung, der 7cm Slider wird von ein paar mächtigen Forellen verfolgt. Als sie das Interesse verlieren, montier ich einen 9cm Firestick Tiefläufer, der gleich wieder verfolgt wird, aber keine Bisse. Zwischendurch fische ich an flacheren Stellen auch mit einem 3 Comet, der sich mit der ABU Mörrum SX 1601 C ganz gut werfen lässt. An einem anderen Gumpen dann wieder ein Monsternachläufer auf den Firestick und kurz darauf ein Biss eines nur wenig kleineren Fisches, der aber rasch abkommt: Haken aufgebogen, Hmm... An einen 9cm Shallow Shad Rap bleibt auch noch ein Fisch kurz hängen und schon bald bei der Heiligholzbrücke fange ich dann einen Saibling von 34cm, zum ersten mal in der Birs. Ich sehe noch was gestreiftes stromab schwimmen und denke schon, das ist wieder eine Doubsforelle, aber auf den zweiten Blick entpuppt es sich als ein gutes Egli von vielleicht 25-30cm, ignoriert aber meinen Wobbler.
Abfluss: 7 m³/s, Temp: 16°C, Luftdruck 1010, Mond Neu+3, fast klares Wasser, wechselhaft. 6-10 Uhr
30.05.2004 Ich mach wieder die gleiche Strecke, aber starte gleich mit dem Firestick. Viele Nachläufer, aber keine ganz grossen. Ich hab auch viel Fehlbisse, aber es reicht dennoch für 6 Massige bis c. 36cm. Eine kann ich auf Sicht durch Jerken zum Anbiss verleiten!
Abfluss: 5 m³/s, Temp: 14°C, Luftdruck 1023 auf 1020, Mond Voll-4, klares Wasser, sonnig. 6-10 Uhr
20.05.2004 Heute will ich mal richtig früh raus. Um 6 steh ich im Wasser bei der Eisenbahnbrücke und wechsle, nach ein paar schönen Nachläufern auf meine Spinner, auf einen Wobbler, der mich Heute Morgen von meiner Köderwand angelacht hab, als ich vergeblich eine Elritzenimitation suchte: ein Firestick im Ayu-Design. Darauf gab es auch schon bald einen satten Biss, der eine gut massige Forelle ergab, dann eine eher leicht untermassige und noch ein Fehlbiss. Ich blieb bei dem Köder und konnte nach einer Serie von Fehlbissen eine prächtige Forelle von knapp 40cm mit meinem Lederdaumen landen. Der Morgen war mit c. 20 Fischen und 6 massigen nicht nur sehr erfolgreich, sondern erhielt auch durch einige massive Nachläufer bis c. 50cm die richtige Würze, wenn auch keiner von denen beissen wollte. In einem Gumpen wechselte ich nach ein Paar bissen und einem Monsternachläufer kurz auf Spinner: plötzlich kamen die Babyforellen "aus den Löchern gekrochen", die sich für den Wobbler scheinbar gar nicht interessiert hatten!
Abfluss: 5 m³/s, Temp: 15°C, Luftdruck fallend auf 1017, Mond Neu+1, klares Wasser, sonnig. 6-10 Uhr
16.05.2004 Heute mal wieder mit Gary oberhalb vom Kraftwerk. Er nimmt das linke Ufer, ich das rechte. Die Hornet bringt wieder viele Nachläufer. Gary fängt zwei ganz gute Fische, ich krieg nur Untermassige, teils echte Winzlinge an den Haken, wobei meine "Green Machine" noch am besten abschneidet. Im Pool hinter dem Brückenpfeiler sehen wir 3 Anständige Karpfen! Oberhalb der Trambrücke brechen wir dann ab, dort seh ich einige schöne Forellen flüchten, aber beissen tut's nicht so recht.
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 13°C, Luftdruck fallend auf 1020, Mond Neu-3, klares Wasser, sonnig. 8-12 Uhr
25.04.2004 Heute Nachmittag will ich mal das renaturierte Stück unter die Lupe nehmen. Von der Heiligholzbrücke geht's stromauf, zunächst vor mit vielen Nachläufern, vor allem auf Salmo Hornet. Mein Metallhead und ein weisser Weidenblattspinner bringen aber auch noch ein paar Fische, etwa 4 davon massig, eins ist eindeutig eine Doubsforelle!
Abfluss: 9 m³/s, Temp: 13°C, Luftdruck gleichbleibend 1022, Mond Neu+6, klar, leicht bewölkt, 16-20 Uhr
16.04.2004 Am Nachmittag pack ich die Wathose und geh Oberhalb vom Wasserfall fischen. Das Wasser ist sehr trüb(Baustelle) und die Fische beissen extrem schlecht. Gerade mal 3 Untermassige krieg ich bis zur Autobahnbrücke dran, einen auf eine Feuergelben Indiana Eigenbau Spinner, die anderen auf ein Schwarz/Weisses Weidenblatt. Wie die Baustelle Feierabend macht, wird das Wasser klarer, aber die Fische trotzdem noch lethargisch ( oder ausgewandert). Bei der Trambrücke krieg ich doch noch eine knapp massige auf den weissen "Metallhead" und beim Eindunklen oberhalb der Baustelle eine gut massige.
Abfluss: 13 m³/s, Temp: 11°C, Luftdruck fallend auf 1005, Mond Neu-3
06.03.2004 Heute geh ich von der Heiligholzbrücke Stromab. Das Wasser ist angetrübt. Unter der Brücke hab ich zwei Fehlbisse. Dann tut sich lange nix mehr, erst im breiteren Teil Oberhalb des Wasserfalls ist wieder was los. Nebst einem weiteren Fehlbiss, kann ich noch eine massige und eine kleine Landen. Heute sind Würfe querüber oder leicht stromab mit anschliessendem fast Treibenlassen (sehr langsames Kurbeln) des Köders noch am besten. Deshalb musste das Ködergewicht, resp. sein Sinkverhalten gut der Wassertiefe angepasst sein.
Abfluss: 15 m³/s, Temp: 7°C, Luftdruck steigend auf 1020, Mond: Voll
01.03.2004 Eröffnung! Bei kaltem und sehr klarem Wasser versprach ich mir nicht allzuviel. Ich ging erst Nachmittags angeln, um die Temperaturspitze abzupassen. Auf der Strecke 1 tat sich zunächst nicht viel, aber oberhalb der "Baustelle" ging dann doch ein schöner Fisch auf meinen Eigenbau Spinner, nur etwas Mager war er. Etwas weiter oben und 2 Massige später dann ein schöner Biss auf meinen "Metall doublehead Wasp", der sich nach Erfolgreicher Handlandung als meine bisher grösste (wilde) Birsforelle herausstellt: 39 cm! Auf den Köder geht dann auch noch die 5. und letzte massige des Tages. Von Untermassigen blieb ich ganz verschont. Lange Würfe Stromauf ans andere Ufer und bodennahe Führung in ruhigeren Zonen waren heute optimal.
Abfluss: 9 m³/s, Temp: 5°C, Luftdruck steigend auf 1027, Mond: Voll-5
28.09.2003 3 erfolgreiche selbsgemachte SpinnerSaisonausklang bei niedrigstem Wasserstand. Nachmittags Waten von der Eisenbahnbrücke bis zur Zigeunerbrücke. Ich hab dabei 2 Krebse gesehen und ein Groppe (deren Schwanz einer kleinen Forelle aus dem Maul schaute). Sehr gut! Offenbar haben in der Birs auch die Groppen den "Jahrtausendsommer" überlebt. Ich probierte vor allem diverse selbstgemachte Spinner aus, von denen 3 ziemlich erfolgreich waren. Auch der eigenartig geformte EWG Drilling (minus ein Schenkel) bewährte sich sehr gut.
Ich fing viele kleinere Forellen , etwa 5 massige, von den 2 gute 35cm hatten. Und jetzt heisst's warten auf den 1. März und weitere Köder basteln...
Abfluss: 2 m³/s, Temp: 15°C, Luftdruck gleichbleibend 1016, Neu+2
10.09.2003 Das Wasser ist (nach dem Dürresommer) zwar immer noch sehr niedrig, aber wenigstens nicht mehr so abnorm warm und ich will mal sehen, ob die Forellen überlebt haben. Der gold-rote Comet 2 bringt unter der Heiligholzbrücke schon bald die ersten Untermassigen und ich bin beruhigt: der Bestand scheint doch recht gut zu sein. Sogar hin und wieder eine Massige scheint noch da zu sein. Ich wate stromauf und fange eine Forelle nach der anderen. Unterhalb der Stromschnellen, die sich jetzt befischen lassen, wechsle ich auf eine sinkende Salmo Groppe, die aber (fast) nur Nachläufer bringt. Gegen die Zigeunerbrücke kehre ich dann zum Comet zurück, der mir noch einige, nicht nur kleine, Fische beschert. Auf der ganzen Strecke konnte ich sehr viele Kleinfische beobachten, gutes Futter für schnellwachsende Forellen. Von c. 14:00 bis 17:30 hab ich viele Forellen gefangen, von denen etwa 8 das Mass hatten, aber keine besonders Gross war.
Abfluss: 3 m³/s, Temp: 16°C, Luftdruck gleichbleibend 1019, Mond: Voll
28.06.2003 Heute wollte ich zum Vergleich die gleiche Strecke machen, wie das letzte mal mit der Fliege. Hatte etwas mehr Zeit und bin dann auch weiter gekommen. Probierte einige Wobbler: Thunderstick, Team Esko und Shad Rap RS letzterer bracht eine Untermassige und einen grösseren Nachläufer. Gefangen hab ich schlussendlich aber 3 Massige, eine davon gut 34cm auf gold-roten Comet 2.
War dann irgendwie doch erfolgreicher als mit der Fliege,
Abfluss: 3 m³/s, Temp: 21°C, Luftdruck fallend auf 1010, Mond: Neu-1
22.06.2003 Heute Abend probier ich's mal mit der Fliegenrute. Zuerst mit einer gelben grossen Trockenfliege, welche keine Beachtung findet, obwohl steigende Fische auszumachen sind, dann mit einer braunen Goldkopfnymphe, auf die wenigstens ein knapp 25cm langes Jungtier geht. Als die braune Nymphe im Baum landet, probier ich noch eine gelb-grüne, aber erfolglos. Mein Stil lässt auch langsam nach und Verwikclungen häufen sich: Zeit aufzuhören.
Abfluss: 4 m³/s, Temp: 22°C,  Luftdruck konstant 1011, Mond: Neu-7
15.06.2003 Heute hab ich mir vorgenommen, die Strecke 3 zu bewaten. Ich vermutete etwas höheren Wasserstand, weil es doch gestern etwas geregnet hatte und wählte deshalb eine leicht aber nicht ultraleichte Rute. Das Wasser war dann zwar trübe, aber nicht hoch. Zunächst probierte ich mit Aglia Long, auf den ich auch schon bald einige Untermassige fing und auch ab und zu einen grösseren Nachläufer hatte. Wechselte dann durchs Sortiment: Black Fury, Roostertail, Comet aber die Grossen wollten nicht, nibbelten allenfalls ein wenig. Mit einem Team Esko schien allerdings garnix zu laufen. Trotzdem wechselte ich nach einiger Zeit wieder auf Wobbler, einen Thunderstick im Forellendesign und schwor mir, es länger damit zu probieren auch wenn die kleinen kaum drauf reagierten. Nach dem ich einige Meter so in Ruhe abgefischt hatte, gab's plötzlich nahe am Ufer kurz nach dem Einwurf einen Ruck und Schwall, aber der Fisch kam sofort wieder ab. Ohne grosse Hoffnung warf ich die gleiche Stelle noch mal an , wieder ein grosser Platsch und jetzt hing sie! Die Forelle war recht stark, aber als ich sie sah schien sich nicht wirklich gross zu sein. Als sie ausgedrillt war sah ich dann, dass sie einen recht kräftigen Körperbau und auch anständige Kiefer hatte, war aber "nur" 38cm lang. Das war dann auch die einzige massige, obwohl ich noch ein paar gute Nachläufer sah.
Abfluss: 7 m³/s, Temp: 20°C, Luftdruck fallend auf 1014, Mond: Voll+1
01.06.2003 Am Vormittag geh ich Waten vom Wasserfall bis zur Eisenbahnbrücke. Ich probiere meine neu ultraleichte Sportex aus ( 1,7m, 3-15g), welche mir zwar etwas weich vorkommt, aber sie scheint sich zu bewähren. Auf einen Roostertail fang ich ein paar kleine und einige schütteln sich frei. Irgendwie scheint mir die Kombination der langen bleibeschwerten Achse mit der weichen Rute nicht gut zu sein. Wechsle auf einen Comet 2 in rot/gold, der schon beim ersten Wurf eine Schöne Forelle von 38cm bringt. Ich nehme das als gutes Omen und bleib dem Köder treu. Kleinere Beissen immer mal wieder, aber die grossen sind dünn gesät, als ich 2 Massige hab, komm ich an einen versunkenen Baum aus dem ich gleich 4 weitere Massige fangen kann (zwei kommen ab). Bis zum Mittag fange ich dann insgesamt 30 Forellen! 
Abfluss: 7 m³/s, Temp: 16°C, Luftdruck fallend auf 1008, Mond: Neu+1
29.05.2003 Heute geh ich mal wieder mit meiner Tochter Angeln. Oberhalb des Wasserfalls. Ziemlich trübes Wasser und leider gar kein Biss.
Abfluss: 18 m³/s, Temp: 13°C, Luftdruck fallend auf 1014, Mond: Neu-2
23.05.2003 Nach Feierabend zum ersten mal dieses Jahr die Wathose geschnappt um noch ein wenig zu Spinnen. Von der Eisenbahnbrücke stromauf. Das Wasser ist leicht erhöht und etwas trüb, da diese Strecke auch viele Tiefe Läufe hat, muss ich immer wieder ans Ufer. Zuerst probier ich's mit einem Comet 3 Gold/Rot, der nebst ein Paar Untermassigen auch den einzigen Massigen Fisch bringt, Untermassige fange ich auch auf einen fluo-gelben Super Vibrax 4 (!) und einen 6g Panther Martin.
Abfluss: 12 m³/s, Temp: 13°C, Luftdruck fallend auf 1013, Mond: Voll+7
11.05.2003 Abends mal wieder an die Birs. Sehr niedriges Wasser. Ich mach die gleiche Tour wie's letzte mal. Zuerst probier ich in den tiefen Gumpen einen Taildancer, wechsle dann auf einen 2er Black Fury, der von ein paar sehr kleinen Forellen attackiert wird, deshalb dann bald noch ein Wechsel auf den Groppenwobbler, der ebenfalls viele Reaktionen hervorruft, er läuft so flach, dass ich gut zuschauen kann, wie ihn die Fische attackieren und irgendwann ist's dann auch eine sehr dunkel gefärbte massige, die ihm zum Opfer fällt. Sehe noch 2 Barben und irgendwas blitzt im tieferen Wasser regelmässig auf: Äsche, Nase?
Abfluss: 6 m³/s, Temp: 15°C, Luftdruck fallend auf 1016, Mond: Voll-5
01.04.2003 Heute eine schnelle Abendtour gemacht. Ein paar Würfe mit dem Thunderstick unter der Heiligholzbrücke und dann mit einem Black Fury 4 Stromaufwärts weitergefischt. Trotz des grossen Köders bleibt hin und wieder eine Untermassige hängen. Als es schon etwas dämmert erfolgt dann der Biss eines anständigen Fisches: ich sehe, wie er aufblitzt, als er 2-3 mal hin und her schlägt, dann ist er weg. Schätze ihn auf 45-50, schade...
Abfluss: 7 m³/s, Temp: 12°C, Luftdruck fallend auf 1013, Mond: Neu
30.03.2003 32er Bachforelle auf MozziHeute bin ich mal früh raus, vor allem um endlich meine neue Multirolle, eine ABU Ambassadeur Eon Pro, auszuprobieren. Meine Forellenspinner lassen sich damit aber nicht wirklich gut werfen, trotzdem gelingt es mir ein Forellenbaby auf Black Fury 3 zu fangen. Ich durchwühle meine Köderkiste, auf der Suche nach einem schwereren Köder und stosse auf einen silbernen Mozzi 2 mit schwarzen Streifen. Auf den hab ich zwar noch nie gefangen, aber wenigstens lässt er sich gut werfen. Und zu meiner Überraschung folgt schon nach dem dritten Wurf, schräg stromab, ein harter Biss. Die Forelle kann aber nach kurzem Drill entkommen. Na, dann wollen wir doch mal sehen, was in dem Köder steckt. Etwas später geht noch ein c. 25er drauf. Ich ziehe nun stromab, unter der Heiligholzbrücke sehe ich einen fetten Döbel, 2 Eisvögel und eine dramatische Jagdszene, bei der ein Fisch von c.15cm zur Oberfläche flüchtet und von irgendetwas grossem (Forelle, Döbel?) wahrscheinlich gefressen wird. Erst kurz vor der Autobahnbrücke hab ich wieder Erfolg, eine schöne Forelle von c. 36 schnappt den Mozzi. Er scheint eher wenig Bisse zu bringen, aber ziemlich aggressive. Ein bisschen weiter kommt dann noch eine 32er. 
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 11°C, Luftdruck fallend auf 1011, Mond: Neu-2
16.03.2003 Am Nachmittag zieh ich los, und es geht nicht mal so lang, bis ich den ersten Biss auf eine gold-roten Comet 2 hab, der Fisch reisst mir fast die Rute aus der Hand, bleibt aber nicht hängen. Das wirkt doch schon etwas aktiver, als die letzten Male. Auf blau-goldenen Comet 3 kann ich eine untermassige noch oberhalb des Wasserfalls landen, unterhalb noch 3 Fehlbisse. Den letzten davon Drille ich einige Zeit, und sehe, dass es eine ganz anständige Forelle von c.36cm ist. etwas weiter stromab bleibt dann mal eine hängen, auch gute 32cm. Ich geh noch weiter stromab, aber da tut sich gar nichts mehr, mir fällt ein, dass ich an der Strecke noch nie was gefangen hab, dabei sieht sie echt nicht schlecht aus. Ist mir ein Rätsel.
Abfluss: 12 m³/s, Temp: 8°C, Luftdruck fallend auf 1035, Mond: Voll-2
09.03.2003 Noch wärmer und nicht mehr so starkes Schmelzwasser. Am späteren Nachmittag geh ich noch ein bisschen Angeln. Eine Miniforelle schnappt sich einen Aglia Long 3! Auf den Black Fury und den Panther Martin tut sich nix. Ich fische allerdings auch nicht so ganz konzentriert, weil ich in Begleitung meiner fast 3-Jährigen Tochter bin, die recht tollkühn am Ufer rumkraxelt. Wenigstens freut sie sich über die kleine Forelle und 'released' sie ganz fachmännisch.
Abfluss: 17 m³/s, Temp: 8°C, Luftdruck gleichbleibend 1026, Mond: Neu+6
05.03.2003 Warmes Wetter und definitiv Schmelzwasser. Die Forellen sind immer noch nicht sehr aktiv, Würfe querrüber und stromab sind eher erfolgreich, als stromauf. Ich habe heute eine 2m "Schlagschnur" als Puffer vor die geflochtene (PowerPro) montiert und einen golden Comet 3 mit blauen Punkten als Köder. Ich befische die Strecke 1 von der Heiligholzbrücke aufwärts. Nebst 2-3 Untermassigen gelingt auch der Fang einer ziemlich knapp massigen Forelle.
Abfluss: 20 m³/s, Temp: 8°C, Luftdruck fallend auf 1017, Mond: Neu+2
01.03.2003 Dieses Jahr ist zur Eröffnung angenehm mildes Wetter, das Wasser ist niedrig und noch sehr kalt. Eine leichte Trübung verrät, dass es irgendwo stromauf wohl etwas mehr geregnet hat als das leichte Geniesel, welches hier früh am Morgen herrschte. Weil die Eröffnung dieses Jahr auf Samstag fällt, sind viele Angler unterwegs. Die Fische sind aber wohl noch nicht sehr hungrig. Ich gehe von der Heiligholbrücke stromab bis zum Wasserfall. Ich fange eine massige auf Mepps Black Fury 3 schwarzes Blatt/Gelbe Punkte. eine Untermassige geht auf einen goldenen Super Vibrax 2 mit Bachforellen Dekor. Fehlbisse gibt's noch auf Mepps Aglia Long und Roostertail. Da ich mit verschiedenen Einzelhaken experimentiere, gehen einige Fehlbisse wohl aufs Konto von ungeeigneten Haken. Jedenfalls den "Kahle" Haken werde ich so schnell nicht wieder probieren, der Eagle Claw L042F hingegen scheint ganz OK zu sein, den könnte ich noch in kleineren Grössen bestellen.
Abfluss: 15 m³/s, Temp: 7°C, Luftdruck fallend auf 1019, Mond: Neu-2
19.09.2002 Noch klarer und flacher. Heute hab ich mich mit Wobblern mit Kopfdrilling bewaffnet. Zuerst kommt ein Rapala Floating 7cm im Bachforellendesign dran. Nach dem dritten Fehlbiss eines anständigen Fisches, stell ich um auf Storm Thunderstick, auch 7cm/Bachforelle. Nach einem weiteren Fehlbiss kriegt er einen etwas grösseren und sehr scharfen Haken (von einem Rapala Team Esko) verpasst, jetzt kann ich immerhin 3 massige und eine kleine Forelle fangen. Der Storm wirft sich besser und bewegt sich auch schon bei langsamerem Tempo gut.
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 14°C, Mond: Voll-2
15.09.2002 Wasser ist ziemlich klar und es fängt ziemlich mühsam an. Die Fische beissen gut, aber irgendwie komisch, ich verliere fast jeden Fisch, oft erst kurz vor den Füssen. Wechsle die Köder, Aglia Long verschiedene Roostertails mit geänderten Haken, aber es bringt alles nichts. Auf einen grösseren Roostertail verliere ich noch eine grosse von c. 45cm, aber wenigstens bleibt auch eine massige und eine kleine dran. Die Fische scheinen nicht direkt Spitz zu beissen, sondern auf den vorderen Bereich des Köders, jedenfalls sind sie alle von aussen in der Region des Maulwinkels gehakt, und dort scheint der Haken nicht gut zu halten. Erst als ich einen silber grünen Super Vibrax 3 dran tu, scheint sich das etwas zu bessern, allerdings sind es zunächst nur kleinere Fische. Meine Überlegung war, es mit einem 'kürzeren' Köder zu probieren. Am Schluss hab ich dann aber doch 4 massige erwischt und 11 kleinere. Ist vielleicht kein Fall für meine Zwillinge, dieses Beissverhalten.
Abfluss: 11 m³/s, Temp: 13°C, Mond: Voll-6
31.08.2002 Waten oberhalb Autobahnbrücke. Das Wasser ist bräunlich trüb, aber nicht hoch, waren wohl Gewitter in Seitentälern. Die Fische beissen schlecht, auf Rooster Tail und Aglia Long tut sich gar nichts. Erst ein 9g Panther Martin bringt mir noch 4 Fische, davon einer massig. Auf dem Heimweg treffe ich noch einen Wurmfischer, der 2 schöne Forellen vorzeigen kann.
Abfluss: 10 m³/s, Temp: 17°C, Mond: Neu-7
16.08.2002 Abendliches Waten mit der neuen Wathose, nachdem ich beim letzten mal schon wieder nass geworden bin. Wasser ist nicht mehr sehr hoch, aber noch schnell und leicht getrübt. Vom Kraftwerk geht's Aufwärts zur Autobahnbrücke. Fange mit einem grünen Rooster Tail mit Messingblatt an, nach 2 schönen Forellen eine Serie von Fehlbissen und ich wechsle auf einen Rooster Tail mit gelb-schwarzem Körper, bei dem ich die Originalhaken ausgetauscht hab. Fehlbissrate geht wieder in den beim Forellenfischen normalen Bereich. Die Fische beissen sehr gut Heute Abend. am Schluss sind's 9 Massige und ebenso viele kleinere. 
Abfluss: 15 m³/s, Temp: 15°C, Mond: Voll-6
07.07.2002 Heute Abend war wieder Watfischen angesagt, diesmal Heiligholzbrücke Stromauf. Mit denselben Ködern wie beim letzten mal fing ich einige Fische. Probierte noch einen kleinen Hotshot und ein Aglia 0 mit Fliege vergeblich, dafür einen metallisch grünen Aglia 2 mit Erfolg. Obwohl die Forellen nicht so gut bissen, wie letzte Woche, konnte ich doch 20 Stück, davon 3 Massige,  fangen.
Abfluss: 7 m³/s, Temp: 17°C, Mond: Neu-3
30.06.2002 Am späten Nachmittag geh ich mit Wathosen an die Birs, um endlich meine Ultra-Leicht Rute einzuweihen. Ein kupferner Vibrax 1 kommt ans Fluorocarbon Vorfach und schon bald zappelt die erste Forelle an der Rute, kein Riese, aber sie hat gut 25cm und die leichte Rute biegt sich schön durch. Ich wate und werfe stromauf und fange ein Forelle nach der anderen. Als es tiefer wird, wechsle ich auf einen goldenen Panther Martin 6g. auch auf den beissen die Forellen. Am Ufer entdecke ich einen toten Flusskrebs. Ein Versuch mit dem Mini Fat Rap verläuft ebenfalls erfolgreich. Ich gerate nach einigen Stunden ins Jagdfieber. unterdessen hängt ein Mepps Black Fury 2 mit gelben Punkten und silbernem Blatt am Vorfach, auf den die grösste Forelle des Tages beisst: 36cm. Gegen 21:30 muss ich mich fast zwingen aufzuhören, da ich wie in Trance bin, jeder Wurf sitzt, selbst unter die Weidenäste am gegenüberliegenden Ufer kann ich locker werfen, das Watfischen mit dieser leichten Rute macht einfach tierischen Spass. 30 Forellen hab ich gefangen, davon c. 5 massige und viele nur knapp drunter. 
Abfluss: 6 m³/s, Temp: 16°C, Mond: Voll+6
08.06.2002 Am Nachmittag, es sieht schon gewittrig aus, kann ich noch einen kurzen Trip an die Birs machen. Gehe gleich zur Heiligholzbrücke und montiere angesichts des ziemlichen trüben Wasser einen neon-gelben Vibrax 3 (firetiger?). Und schon bald habe ich Bisse drauf, aber nur lauter Fehlbisse. Probiere dann einen blau-goldenen Comet 3 und kann eine knapp massige landen. Dann nehme ich doch wieder den Vibrax, der in unmittelbarer Ufernähe von einer Untermassigen geschnappt wird. Es beginnt zu regnen und da der Wasserstand ohnehin schon an der Grenze ist, pack ich zusammen.
Abfluss: 23 m³/s, Temp: 12°C, Mond: Neu-2
11.05.2002 Nachdem Gary das letzte mal die Monsterforelle auch gesichtet hat, musste ich Heute noch mal ganz früh raus, um die Umgebung der Autobahnbrücke gründlich abzufischen. Wasser ist etwas klarer und niedriger, aber immer noch grünlich und schnell. Zuerst fang ich 2 massige auf Comet 3 gold/blau, dann probier ich einen Aglia 5 bachforelle, der aber meine Rute etwas überfordert, so dass ich auf einen Aglia Long 3 silber wechsle, mit dem ich dann noch 3 massige Fange und etwa ebenso viele Fehlbisse und im Drill verlorene. 5 Forellen 30-34cm in knapp 4 Stunden! 
Abfluss: 23 m³/s, Temp: 12°C, Mond: Neu-1
09.05.2002 Endlich wieder mehr Wasser im Bach. Es ist grünlich getrübt und ziemlich hoch, gerade noch anständig zu befischen. Zuerst gehe ich mit Gary von der Heiligholzbrücke stromauf und fange einige Untermassige auf  einen Aglia Long 2. Dann hab ich noch zwei grössere Nachläufer und Zupfer auf einen schwarzen ABU Bullet. Nachher geh ich mit dem Fahrrad stromab, habe unterdessen einen Neon-gelben Vibrax 4 montiert. Bei der Autobahnbrücke treffe ich Gary wieder, der wohl probiert meine entkommene Kapitale zu fangen... stromab von ihm fange ich den einzigen anständigen Fisch des Tages, c. 35cm und etwas stromauf schwimmt eine noch grössere hinterher und zupft kräftig am Spinner, als er gerade herumschwingt, bleibt aber leider nicht hängen.
Abfluss: 27 m³/s, Temp: 12°C, Mond: Neu-3
01.05.2002 Es war ja ganz anders geplant, aber jetzt bin ich doch an der Birs. Wasserstand sehr niedrig, es wird Zeit dass es regnet. Mache mich auf den Weg an die Birsfelder Strecke, unterwegs noch ein Paar Würfe an vermuteten Standplätzen von Grossforellen mit einem Comet 3, nichts als Nachläufer und Nibbler. Am oberen Ende der Birsfelder Strecke dann die Klarwassermontage: c. 50cm 20er Fluorocarbonvorfach und ein bisschen Trout Jelly (Duftstoff) auf den Federbausch des Roostertails (Messing Blatt, gelb.schwarzer Körper und dunkle Fliege) geschmiert. Gleich zwei Fehlbisse und dann wechsle ich den Haken, weil ich dem Original nicht mehr traue (zuviele und vor allem grosse verloren damit). Einen Gumpen weiter unten wieder ein heftiger Biss und nach kurzer Gegenwehr kann ich die grösste Forelle der Saison landen: mit 38cm kein Riese, aber ein schöner Fisch. Geh jetzt weiter Stromabwärts, aber kann erst fast am Ende der Strecke wieder einen massigen Fisch überlisten.
Abfluss: 8 m³/s, Temp: 12°C, Mond: Voll+4
07.04.2002 Wasser ist noch niedriger, wär mal wieder Zeit für Regen. Hab den Tag mit einem rein schwarzen Roostertail begonnen. Natürlich da, wo ich das letzte mal die Grosse verloren hab. Hatte aber nur halbstarke Nachläufer. Am gegenüberliegenden Ufer dann endlich eine knapp massige und nach Wechsel auf einen 2er Aglia Long (Kupfer mit Reflexfolie) hinter demselben Stein eine etwas grössere. Irgendwie schienen sie auf den Aglia mehr abzufahren. Auf der Reise Stromauf jedenfalls noch 2 massige erwischt und 3 stattliche Döbel als Nachläufer gesehen. Hole mir noch eine Schramme am Bein, als es zwischen zwei Steinen der Böschung verschwindet und verbiege die Achse der Rollenkurbel beim Abfangen des Sturzes...
Abfluss: 7 m³/s, Temp: 10°C, Mond: Neu-5
01.04.2002 Der Tag der Nachläufer und entkommenen Kapitalen :-( Höhepunkt war eine Forelle von gegen 50cm unter der Autobahnbrücke, welche an der Oberfläche zu toben anfing und entkommen konnte, nachdem sie zunächst ziemlich träge gewesen war, so dass ich sie zum Glück problemlos über einen Versunkenen Baum hinweg führen konnte. Ich probierte dann etwas Druck wegzunehmen, damit sie wieder taucht, aber das war vielleicht gerade das Falsche... Früher am Morgen hatte ich schon eine gute dran, die sich zunächst wie ein Stück Holz anfühlte, bevor sie mit unwilligem Kopfschütteln begann. Sah ihre Flanke kurz aufblitzen, als sie Kopfstand machte und dann war sie auch wieder weg. Beide Grossen bissen auf einen Roostertail mit Messingblatt und braunem Körper/Fliege Keine massige erwischt, aber es lief doch einiges. Im Pool unterhalb eines kleinen Wehres sah ich einen Karpfen von gut 5 Pfund, doch etwas überraschend in einem Forellenbach!
Abfluss: 10 m³/s, Temp: 9°C, Mond: Voll+4
29.03.2002 Karfreitag und wunderschönes Wetter, ich schlaf erstmal ein bisschen aus, stehe dann aber um 9:00 am Bach stromab von der Heiligholzbrücke. Und siehe da, es geht gar nicht lange, schon fang ich die erste Forelle auf den gold/grünen Roostertail, gute 30cm lang und sehr schön gefärbt mit intensiv gelbem Bauch. Verliere den Köder und nehme einen kupfer/roten Panther Martin. Unter der Brücke fang ich darauf noch eine ebenso schöne Forelle. Ich kämpfe mich weiter Stromauf durchs Gestrüpp, jetzt wieder mit einem goldenen Rooster Tail mit gelbem, schwarzgetupften Körper und schwärzlicher Fliege. Verliere wieder eine Forelle am gleichen Ort wie letztes mal, die zuschnappt als gerade noch 20cm Schnur zwischen Köder und Rutenspitze sind. Noch weiter stromauf sind einige ruhige, tiefere Stellen wo ich noch 2 Forellen von c. 32 cm fange. probiere noch einen Vibrax Minnow Chaser aus, der scheint aber den Forellen zu gross zu sein, dafür gelingt es mir damit, 6 Nachläufer vor meinen Füssen zu versammeln! Als sie sich zerstreuen, probier ich noch einen 7cm Rapala Sinking im Bachforellendesign aus und erwische die 5. massige Forelle des Tages. Jetzt wird's aber Zeit fürs Mittagessen, auf dem Nachhauseweg sammle ich im Wald noch ein wenig Bärlauch für eine feine Suppe.
Abfluss: 11 m³/s, Temp: 9°C, Mond: Voll+1
17.03.2002 So ein schöner Sonntag und ich kann nicht zum Angeln, aber gegen 12 klappt's dann doch noch. Nur sind die Fische jetzt nicht mehr so in der Fresslaune. Meinen frischgebastelten Wedler strafen sie mit Verachtung, wie auch alle anderen Köder, die ich probiere. Ein Mepps Thunderbug wird mal von einem grossen Fisch (Döbel?) in sicherem Abstand von fast 2 Metern verfolgt. Ich geh dann mit einem Roostertail (goldenes Blatt/Grüner Körper und Fliege) Stromauf von der Heiligholzbrücke. Das Wetter zieht etwas zu und an einigen unwegsamen Uferpartien kann ich mit Würfen stromauf am eigenen Ufer noch 4 Bisse verzeichnen, eins davon eine schöne Forelle von gegen 40cm, die ich einige Zeit drillen kann, bevor sie sich mit einem Sprung verabschiedet.
P.S. Des Rätsels Lösung für die vielen Aussteiger: der Haken war nicht mehr sehr scharf...
Abfluss: 10 m³/s, Temp: 10°C, Mond: Neu+3
10.03.2002 Heute hab ich mir die Strecke unterhalb des Kraftwerks vorgenommen. Zunächst tut sich nicht viel, ich bin enttäuscht, dass in den tiefen Läufen kein Fisch an meinen Roostertail und einen namenlosen schweren Weidenblattspinner will. Ich beschliesse die Köderexperimente der letzten Tage zu beenden und ernsthaft zu fischen, d.h. mit einem bewährten Köder, einem schon etwas stumpf gewordenen Mepps Comet (3, Messing/rot), zu suchen. Zunächst tut sich trotzdem nicht viel, aber dann kann ich nebst einigen Untermassigen noch zwei schöne Forellen von c.33cm fangen und zwar an praktisch derselben Stelle mit zwei aufeinanderfolgenden Würfen. Ganz in der Nähe sehe ich noch eine grosse Forelle, die wohl gegen 40cm geht, meinen Köder attackieren, aber sie bleibt nicht hängen.
Abfluss: 17 m³/s, Temp: 9°C, Mond: Neu-4
09.03.2002 Das Wasser ist nicht weiter gesunken, aber klarer geworden, wahrscheinlich auch wärmer. Die Fische schienen etwas aktiver und ich experimentierte ein wenig mit den Ködern. Erfolgreiche waren: Panther-Martin (9g Silber mit gelb-rotem Körper),  Roostertail (7g silbernes Blatt und gelber Körper/Hecheln) und Storm Thunderstick (7cm, flachlaufend, Regenbogenforelle). Kein Erfolg hatte ich mit Libelle, Rapala Team Esko (der aber von einer Forelle fleissig verfolgt wurde, c. 8 mal kam sie bei jedem Wurf hinterher und produzierte schlussendlich einen Fehlbiss), Rapala Shad Rap, ABU Droppen, Mepps Lusox, Wally Diver, ABU Toby. Es bissen einige Untermassige, aber auch 2 Massige von gut 32cm und eine die vielleicht knapp das Mass von 28cm Hatte.
Abfluss: 20 m³/s, Temp: 9°C Mond: Neu-5
06.03.2002 Heute früher Feierabend gemacht, um noch 2 Stunden angeln zu gehen, denn der Wasserstand ist wieder gut, noch etwas hoch aber die Strömung ist nicht mehr so schnell. Unter der Autobrücke kann ich eine schöne Forelle von c. 35cm auf einen Vibrax (3, Silber mit roten Punkten) fangen und noch eine Untermassige. Vergeblich probiert hab ich den kleinen Doppelspinner von Mepps und einen kleinen Wally Diver. Gary fängt auch eine massige auf einen Aglia Long(2, Gold).
Abfluss: 25 m³/s, Temp: 8°C, Mond: Neu-8 
01.03.2002 Eröffnung! Durch den Regen der letzten Tage ist das Wasser recht hoch aber nicht mehr Braun sondern grünlich. Ich kann gerade mal 2 Untermässige Bachforellen (je c. 25cm) überlisten. Sie beissen beide auf einen grünen Jig Flax Spinner von ABU, mit dem ich noch nie einen Fisch gefangen hab! Er ist schön schwer und das ist bei dem kalten Hochwasser wohl das entscheidende: ein Köder der tief geht. Trotzdem erstaunt mich, dass diese kleinen Fische einen so grossen Spinner angreifen.
Abfluss: 42 m³/s, Temp: 8°C Mond: Voll+4