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Choosing A Lure


"The wider the choice, the greater the trouble" the saying goes and whoever invented this saying must have been a lure fisherman, because it seems there is no wider choice on this earth than the enormous diversity of lure on display in fishing shops and of course the internet. To master this complex theme I'd like to first divide the choice into separate aspects. I tried then to order these aspects by importance, meaning I see the running depth as the most important factor and form as the least important. This is with the situation on the water in mind, not in the store or online shop.

Depth

As I already mentioned in the article about lure presentation, the running depth of a lure is extremely important to your success. A lure which the fish strongly can swim a bit farther from it and still be attacked Ein Köder, der den Fisch stark lockt, kann zwar auch etwas weiter von ihm entfernt schwimmen, und wird doch angegriffen, aber der Aktionsradius des Fisches ist doch recht beschränkt. Im Normalfall wollen wir also einen Köder, der in der Nähe des Grundes läuft oder diesen sogar gelegentlich berührt. Manchmal ist das Gewässer aber auch flach, und wir benötigen Köder, welche Flach laufen oder sogar an der Oberfläche. Wenn der Köder gar keinen Grundkontakt hat (und nichts beisst), besteht immer der Verdacht, dass die fängige Tiefe nicht erreicht wird.  Vielleicht reicht es, dasselbe Modell in Grösser (die grösseren gehen praktisch immer tiefer), vielleicht muss aber auch ein schwereres Modell her oder ein tiefer tauchender Wobbler. Wenn man zu viele Hänger hat, muss man natürlich flacher Fischen, aber manchmal ist nah am Grund auch schlicht falsch und der Köder muss im Mittelwasser oder gar an der Oberfläche laufen.

Grösse

Von Bedeutung ist auch die richtige Grösse des Köders. Es geht hier aber nicht um Nuancen. Also ob ein Wobbler 5 oder 7 cm gross ist, ist egal. 5 oder 9 cm können aber schon was ausmachen. Wenn Du also glaubst, Dein Köder hat die falsche Grösse, solltest Du einen probieren, der etwa halb so gross oder doppelt so gross ist. Allerdings kommt man damit ziemlich schnell an die Grenzen des Geräts und muss ausser dem Köder auch gleich Rute und Rolle wechseln. Kleinere Unterschiede dienen eher dem finden der idealen Tiefe.

Typ

Der Ködertyp entscheidet, wie sich der Köder im Wasser bewegt, welche Druckwellen er aussendet. Der Standardköder dürfte in der Regel der Spinner sein, von dem es noch die Varianten Doppelspinner und Spinnerbait gibt. Dann gibt es noch die altbewährten Blinker, welche nicht ganz so hohe Frequenzen aussenden und, im richtigen Tempo geführt, einen eher unregelmässigen Lauf haben. Wobbler sind besonders beim Schleppen sehr beliebt, es gibt einteilige und die lebhafteren mehrteiligen. Bei Wobblern gilt es auch noch zu beachten, dass es Modelle mit und ohne klappernden Geräuschkugeln im Inneren gibt. Dann wäre da noch die Legion der verschieden Gummiköder (Shads, Twister, Würmer etc) zu nennen sowie die Oberflächenköder und Jerkbaits. Es fällt mir jetzt ziemlich schwer, überhaupt eine Regel aufzustellen, wie diese Typen angewendet werden sollen. Tatsache ist jedoch, dass manchmal der eine oder andere Typ deutlich Erfolgreicher ist, beim Wobbler scheint es manchmal auch wichtig zu sein, ob er klappert oder nicht.

Farbe

Die Bedeutung der Farbe wird meistens überschätzt. Deshalb sind so viele Farben in Umlauf, dass man hier dennoch entscheidende Fehler machen kann. Früher ging der Streit immer darum, wann man helle und wann dunkle Köder einsetzten sollte, heute geht es eher um natürliche Farben oder Poppige. In den meisten Situationen sind ganz klar natürliche Farben die richtige Wahl und man liegt mit silbrigen Farben selten falsch. Manchmal ist eine gelb/gold erfolgreicher und manchmal sind gedecktere grün/braune Designs gut, welche Barsche, Elritzen oder Groppen imitieren. Aufgefallen ist mir schon, das Orange an manchen Gewässern eine ausgesprochene Scheuchwirkung haben kann (und sei es nur der orangene Bauch einer 'natürlichen' Barschimitation), während es an anderen Erfolgssteigernd zu sein schien. Poppige Farben sind eher was für ausgesprochen trübes Wasser und selbst dann ist ein klares Weiss oder Schwarz oft genauso gut. Reflexfolien, welche einen glitzernden Fischschuppeneffekt geben, waren an vielen Ködern, mit denen ich gut gefangen habe. Ich glaube auch, dass ein deutlich sichtbares Auge zum Erfolg beitragen kann. Oft genug ist es jedoch egal, welche Farbe man nimmt, solange man die Fische nicht damit erschreckt.

Form

Die Form des Köders halte ich für nicht sehr entscheidend. Wenn es aber darum geht, ein natürliches Vorbild nachzuahmen, trägt der Umriss natürlich auch wesentlich dazu bei. Die meisten Köder sind sich in dieser Beziehung aber recht ähnlich, lediglich die Extreme können was ausmachen. Ich tendiere dazu, bei Spinnern immer mal wieder ein eher weidenblattförmiges Modell zu versuchen, während ich bei den Wobblern am liebsten diejenigen nehme, welche einer natürlichen Fischform am nächsten Kommen. Wenn wir von Gummiködern reden, ist die Formenvielfalt natürlich sehr gross und wir haben unter anderem die Wahl zwischen Fisch, Wurm und Krebs.