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Tagebuch Rhein und Nebengewässer


Tagebuch meiner Fischgänge am Rhein und einigen Nebengewässern 

28.12.2002 Heute hab ich den Altrhein bei Kembs befischt, vom Kraftwerk stromauf bis knapp unter die Isteinerschwelle. Hauptsächlich mit Twistern und Gummifischen, aber auch Spinnern und Wobblern hab ich mein Glück versucht. Aber es war alles vergebens. Einige Cypriniden hab ich gesehen, die sich wälzten (Barbe, Döbel?). Gegen Abend ging ich dann an die Abzweigung des Rhein-Rhone Kanals, wo ich ein C-Rig mit Schwarzem und dann mit phosphorisierendem Twister probierte, ebenfalls ohne Erfolg.
08.09.2002 Endlich mal wieder in Marckolsheim. Bootsfischen im Altrheinarm. Zunächst tat sich nicht viel. Aber dann am deutschen Ufer beim Anlegeplatz des Ausflugsschiffes ging's los, zuerst find Gary einen kleinen Hecht auf einen grünen Twister, dann ich einen Döbel und 2 Barsche von 25 und 30cm auf einen Effzett Spinner Schwarz mit gelben Punkten, später Gary wieder einen kleinen Hecht. Etwas weiter stromab, beim Brückenpfeiler erwischte ich dann noch einen schönen 70er Hecht auf denselben Köder. Wir fuhren dann an den Zusammenfluss mit dem Rhein, um unser Glück auf Zander zu versuchen, aber ohne Erfolg. Also zurück an die gute Stelle und stromauf davon: noch mal ein Hecht und ein Barsch für Gary. In der Dämmerung dann noch ans Wehr, wo ich einen weiteren schönen Hecht von gut 65cm auf einen Rot-Silbernen Mepps Lusox 3 fange. Das war für hiesige Verhältnisse wirklich ein guter Tag.
21.07.2002 Wieder in Breisach unterhalb vom Kulturwehr. Heute zu Jungfernfahrt meines neuen Porta-Bote Faltboots mit Frau und Kind. Ging alles gut und ich konnte auch ein bisschen angeln. Zwei grünliche Gummifische wurden bei Fehlbissen 'geschlitzt', ein schaufelloser Rasselwobbler, ein Aglia und ein gelblicher Twister blieben unversehrt.
01.06.2002 Heute am Ende des Altrheins bei Breisach.
Zuerst unterhalb des Wehres bis zum Yachthafen gefischt: nix. Dann oberhalb: auch nix. allerdings bräuchte man dort wirklich ein Boot, weil ein flacher, total verkrauteter Uferstreifen das Uferangeln fast unmöglich macht. Stellenweise auch extremer Bewuchs einen gar nicht ans Ufer lässt. Im Schongebiet dann wenigstens noch einen Hecht gesehen, der von einem Brassen belästigt wurde durch rumknabbern an den Flossen! 
05.05.2002 Heute wollte ich mal an den Lac de Kruth-Wildenstein.
Habe eigentlich auf Forellen gehofft und insgeheim auf einen Hecht. Bin am linken Ufer gewesen, vom Restaurant Richtung Staumauer keinen Biss, nur ein Paar Döbel gesehen und Mini-Barsche. Zuerst probierte ich einen kleinen Salmo-Wobbler, dann Mepps-Comet, um besser in die Tiefe zu kommen. Wasser ist Wurfweite vom Ufer bis gegen 20 Meter tief. Dann bin ich ebenfalls am linken Ufer vom Einlauf her Richtung Restaurant. Hier zunächst flach, dann als mein Köder etwa 3m tiefes Wasser erreicht, fange ich endlich einen Barsch von 27cm auf eine EGB-Spinner, nehme ihn mit und entdecke, dass er einen Molch verspiesen hat! Köderführung war 4 mal Kurbeln, dann Spinner immer wieder zu Boden gehen lassen. Verliere einige Köder in den Ufersteinen.