Home Sitemap Info Links

Google
Web Spin Fishing

 

Up

 








Mail to Webmaster


Lago di Lugano


Testfischen mit der Hegene

Auf dem Campingplatz angekommen "faszinierte" uns zunächst mal der Lärm von Zug und Autobahn. OK man gewöhnt sich dran, aber falls ich den See wieder mal befischen will, muss es ein anderes Camping sein. Die erste Ausfahrt mit meinem Schlauchboot sollte dem Auskundschaften dienen und ich benutzte deshalb vor allem das Echolot und probierte die gefundenen Schwärme mit der Hegene zu befischen. Das gibt in der Regel keine allzu tollen Fänge, aber man erfährt schnell einiges über einen See. Es schien Schwärme von Jungzandern und eher wenig Barsche zu geben. Die Nymphenhegene, die auch sehr gut auf Felchen und Weissfische ist, liess ich bleiben. Bald sah ich auch von blossem Auge (OK mit Polbrille) die ersten Schwarzbarsche vor dem Schilf und in versunkenen Bäumen sowie Schwärme von kleinen Weissfischen in c. 2m Tiefe. Auf einer späteren Fahrt erspähte ich noch ein lustiges Karpfenpaar: einen Schuppi und einen rot-weissen Koi! Beide gut 60cm gross.

Vorsichtige Schwarzbarsche

In den nächsten Tagen widmete ich mich den Schwarzbarschen. Von Wobblern schienen sie nichts zu halten und so ging ich bald zur Klarwasserstrategie über: ein unbeschwerter FinSfish am Fluorocarbonvorfach imitierte ein sterbendes Fischchen und wurde auch bald von den Barschen attackiert. Gefragt waren allerdings weite Würfe in unmittelbare Nähe der Unterstände (Stege, Schilf, Bäume). Nicht immer einfach: drückt dich der Wind zu nahe an den Steg, riecht der Fisch Lunte, knallt der Köder zu oft daneben ebenfalls. Später erwies sich dann ein ähnlich montierter brauner Twister mit schwarzen Punkten ebenfalls als sehr erfolgreich. Er erhielt vor dem Vorfach noch eine Bleikugel von c. 5g. In der Abenddämmerung brachte gelegentlich auch ein Rapala Skitter-Prop an der Oberfläche Erfolg.

Schleppen erschwert

Ich probierte mich immer wieder im Schleppfischen, hauptsächlich bei Standortwechseln und auf der Heimfahrt. Jedoch es war erfolglos. Auf dem Echolot waren grössere Fische in der Regel in 6 - 9 Meter Tiefe zu sehen über bis zu 25 Meter Wasser. Allerdings wusste ich vom Hegenen, dass auch kleine Zander ganz gute Echos geben. Trotzdem probierte ich dann mal ausdauernder zu Schleppen und probierte alle möglichen Köder durch. Auf einen Cotton Cordell Wally Diver in Barschfarbe (rasselnd) konnte ich dann einen halbstarken Zander und einen schönen Barsch fangen, der Berkley Frenzy Diver ebenfalls im Barschdesign brachte immerhin Mini-Zander, alle anderen Köder waren erfolglos. Da das Boot gegen Ende der Ferien auseinander zu fallen begann, verzichtete ich darauf, weiter entfernt gelegene Reviere aufzusuchen, die ich aber im Hinblick auf grössere Zander für erfolgversprechender hielt. Vielleicht ein andermal...