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Bern


Unzählige Gewässer mit einer Karte

In der Schweiz ist es sehr selten, dass man so viele Gewässer mit einer einzigen Karte befischen kann, wie im Kanton Bern. Da ich mich aber noch nicht sehr auskenne, werde ich noch nicht allzuviel dazu sagen. Jedenfalls sind es vom Gebirgsbach und Bergsee bis zum recht grossen Bielersee und dem grössten Fluss des Kantons, der Aare, etlche verschiedene Gewässer. Ein Grossteil davon sind allerdings recht kleine Bäche, die oft auch (noch?) ziemlich verbaut sind und praktisch ausschliesslich (eher kleine) Forellen beherbergen.

Die Gewässer

Emme

Ich kenne erst den Abschnitt oberhalb Burgdorf resp. Oberburg. Hier ist die Emme stark begradigt und sehr flach und schnell. Es sind nicht sehr viele Standorte, die sich für Forellen eigenen würden, am verdächtigsten scheinen noch die vielen Wehre. Das Ufer ist grösstenteils bewaldet und ziemlich schlecht zugänglich, mit Watstiefeln (sollten reichen) oder -Hosen ist man klar im Vorteil.

Bielersee

Der Bielersee ist knapp 40 Quadratkilometer gross. Seine Zuflüsse sind im Westen der Zihlkanal, der vom Neuenburgersee her kommt, und im Süden die Aare die ihn in nordwestlicher Richtung durchfliesst, um ihn in Biel wieder zu verlassen.  Entlang des Nordufers wird er auch noch in der Mitte vom Twannbach und am nordöstlichen Zipfel beim Ausfluss von der Schüss gespiesen. Im Bielersee gibt es unter anderem Hechte, Felchen, Barsche und Zander. Mit der Hegene hat man immer schnell ein paar Felchen, kleine Barsche oder Weissfische gefangen. Beim Spinnfischen oder Schleppen liegt ein schöner Hecht jederzeit drin. Zander sind, wie üblich, etwas schwieriger zu überlisten, ebenso wie grössere Barsche.

Engstlensee

Lake Engstlen, looking up the lakeAuf über 1800 m gelegen, ist der Engstlensee ein echter Bergsee. Klares, kaltes Wasser und wenig Nahrung. Am Ufer tummeln sich Elritzen und meistens im tieferen Wasser diverse Salmoniden: Kanadische Seeforellen (Namaycush), Saiblinge, Bachforellen und Regenbogenforellen. Obwohl die Kanadischen Seeforellen teilweise sehr gross werden sind doch die meisten ziemlich klein, haben sie doch ein Mass von nur 22cm. Dazu kommt ein recht starker Befischungsdruck von einer Art Forellenteichangler, welche den Fischen mit Wasserkugeln und Bienenmaden nachstellen und teilweise ihren Unrat am Ufer zurücklassen. Der See ist aber sehr schön und auf den umliegenden Wiesen gibt es Enziane und Orchideen zuhauf und auch Murmeltiere können beobachtet werden.
Unterkunft, Tageskarten, Mietboote: Hotel Engstlenalp